Grüne Jugend und Junge Liberale: Schleswig-Holstein braucht Liberale und Progressive Politik!

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Die Parteivorstände von CDU und FDP sowie der Parteitag der Grünen haben sich für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen ausgesprochen. Während wir durchaus inhaltliche Differenzen sehen, wollen wir den Fokus auf die Gemeinsamkeiten Grüner und Liberaler Politik richten. Wir verstehen uns als liberale jugendpolitische Bündnispartner*innen und fordern folgende Themen in einem Koalitionsvertrag zu berücksichtigen.

 

„Wir dürfen keine Angst vor der Digitalisierung haben“ erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen, Fin Brauer: “Der Ausbau der Breitband-Infrastruktur zu flächendeckenden 100 Mbit/s durch Glasfaser, Satellit oder 5G Mobilfunk ist eine große Chance für Schleswig-Holstein, nicht nur wirtschaftlich gesehen, sondern auch in der Bildungspolitik. Dafür müssen WLANs an allen Schule in Schleswig-Holstein verfügbar werden.“

 

„Gleichzeitig muss auch das Thema Medienkompetenz an Schulen gefördert werden. Gerade bei Lehrkräften muss in diesem Bereich eine gezielte Ausbildung, auch an den Universitäten, erfolgen. Außerdem müssen mehr Lehrer*innenstellen geschaffen und weiter an einer 100% Unterrichtsversorgung gearbeitet werden.

Alle Menschen unabhängig von Wohnort, Geld oder Bildung müssen Anschluss an ein Verkehrssystem haben. Deswegen fordern wir den Ausbau des öffentliches Nahverkehrs und wollen ein landesweites Semester- und Azubiticket. Zusätzlich fordern wir auch mehr Radstationen an Bahnhöfen, denn Fahrräder sind die umweltfreundlichsten Verkehrsmittel.“ erklärt Denise Loop, Sprecherin der Grünen Jugend.

 

„Seit Jahren streiten wir gemeinsam für die Legalisierung von Cannabis. Deshalb müssen jetzt endlich die Weichen dafür gestellt werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen weiterhin kriminalisiert werden.” fordert Denise Loop.

 

“Außerdem müssen wir den Ausbau und die Nutzung von erneuerbaren Energien stärken und die Energiewende vorantreiben.“ ,erklärt Denise Loop.

 

„Wir müssen endlich verstehen, dass Ökologie und Ökonomie sich nicht ausschließen, sich sogar gegenseitig bedingen. Wir können aber auch keine Politik an den Menschen vorbei machen. Wir müssen ihre wirtschaftlichen Nöte und Sorgen ernst nehmen und gemeinsame Lösungen finden, denen ökologische und ökonomische Vernunft zugrunde liegen.“, ergänzt Fin Brauer.

 

„Wir müssen endlich eine Lösung finden im Streit um die vielen aus Afghanistan geflüchteten Menschen in unserem Land. Es muss eine neue Lagebeurteilung vom Auswärtigen Amt eingefordert werden bevor ein Mensch zurück in ein Land geschickt wird, in dem noch immer ein Bürgerkrieg herrscht“.

 

„Humanität sollte weiterhin die Grundlage der Geflüchtetenpolitik in Schleswig- Holstein sein. Wir lehnen Abschiebungen nach Afghanistan ab.“ ergänzt Denise Loop