Junge Union untergräbt Interessenvertretung junger Menschen

Kiel, 19.09.2017 – Mit ihrer Kritik am Vorsitzenden der Landesschülervertretung der Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein untergräbt die Junge Union die Interessenvertretung junger Menschen. Fin Brauer (23), Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein, erklärt dazu:

“Der Jungen Union scheint es nicht um die Inhalte an sich zu gehen, sondern um die Personen, die diese vertreten. Dass viele Schulen in Schleswig-Holstein sanierungsbedürftig sind, steht für die Jungen Liberalen außer Frage. Dass sich die Kritik an der Pressemitteilung der Landesschülervertretung der Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein an ihrem Vorsitzenden entlädt, weil dieser Mitglied einer konkurrierenden politischen Organisation ist, zeigt, dass die Jungen Union sich für die Interessen der jüngeren Generation nur dann einsetzt, wenn sie in ihr Weltbild passen. Ferner zeugt der Vorwurf des Wahlkampfgetöses gegenüber der SPD nicht von Interesse an der Diskussion der Inhalte, sondern vielmehr davon, dass die Junge Union keine Argumente für ihre Position findet. Die Jungen Liberalen unterstützen die Forderungen nach der Aufhebung des Kooperationsverbotes und der schnellen Sanierung von Gebäuden der Landesvertretung der Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein. Wir sind der Überzeugung, dass unsere Schüler nur die Beste Bildung verdient haben. Dafür braucht es massive Investitionen in Gebäude, Digitalisierung und Lehrerausbildung. Bildung ist die wichtigste Ressource im 21. Jahrhundert, sie ist unser Mondfahrtprojekt und bedarf einem Update. Die Landesvertretung der Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein hat dafür einen guten Aufschlag geliefert, den die Fraktionen im Landtag nun schleunigst aufnehmen sollten.”