Presse

Zurück zur Nachrichtenliste

Die SPD soll sich an ihre eigene Nase fassen
Veröffentlicht am 29-01-10 um 15:50 Uhr

Die Jungen Liberalen weisen die Kritik der SPD an der Koalition in Kiel bezüglich der Verwirrungen im Schulsystem zurück.

29.01.2010 – Kiel. Die FDP hat gemeinsam mit der CDU durchgesetzt, dass die noch bestehenden Haupt- und Realschulen ein Jahr weiter laufen dürfen als bisher beschlossen. Dies wurde von der SPD und den anderen Oppositionsparteien mit dem Hinweis auf höhere Kosten und ein entstehendes Schulchaos kritisiert.

„Wir begrüßen den klaren Kurs der FDP, die den Schulen und Eltern mehr Mitspracherecht bei der Wahl der Schulform einräumt. Es ist nachvollziehbar und richtig das Ergebnis des Volksentscheides abzuwarten und entsprechend dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger zu handeln. Dass die SPD und Herr Stegner die Wünsche der Bürger nicht berücksichtigen wollen, haben sie in der letzten Legislatur bewiesen.

Der Hinweis der SPD auf höhere Kosten ist absurd, wenn man bedenkt, dass gerade die SPD immer argumentierte, dass in der Bildungspolitik hohe Ausgaben nötig seien und bspw. durch die Profiloberstufe eine Politik der Kosteneinsparung betrieb. Besonders vor dem Hintergrund, dass die SPD eine ideologisch verblendete und überteuerte Schulreform durchgeführt hat, die in Beton und nicht in Köpfe investiert hat, ist die Kritik eher ein politisches Komödienspektakel. Ausbaden müssen dies nun die Schülerinnen und Schüler, die jetzt neben den fehlenden Lehrkräften auch noch die anderen verkorksten Reformen, wie G8 oder Profiloberstufe ausbaden müssen, “ sagt Patrick Löffel (24), Vorsitzender der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein.

Zurück zur Nachrichtenliste