Mission Liberty - Kreiskongress JuLis RD-ECK

Wir schreiben den 5. Mai 2011. Um 19 Uhr Ortszeit, in einer kleinen Gemeinde im Land zwischen den Meeren, treten einige der letzten mutigen Kämpfer aus der Einheit mit dem Codenamen „JuLis RD-ECK“ für eine neue, große Mission an. Die Atmosphäre ist derartig elektrisierend, dass man meint, die Luft greifen zu können.
Zur Beratung werden hohe Vertreter der Ersten Eliteeinheit aus Bund, Land und Kreis herangezogen, denn es stehen elementare Entscheidungen für die nächste Mission an.
Cut!
Wir wollen ja auch nicht zu sehr übertreiben. Fangen wir also nochmal von vorn an:Am 5. Mai 2011 um 19 Uhr veranstalteten die Jungen Liberalen Rendsburg-Eckernförde im Bürgerhaus Kronshagen ihren alljährlichen Kreiskongress.
Neben den acht stimmberechtigen Mitgliedern waren außerdem viele Mitglieder aus FDP und benachbarten JuLi-Kreisverbänden anwesend. Besondere Gäste waren die Bundestagsabgeordnete Christine Aschenberg-Dugnus, Landtagsabgeordnete Kirstin Funke, die FDP-Kreisvorsitzende Regine Schlegelberger-Erfurth, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Patrick Löffel und der Vorsitzende der JuSos im Kreis Rendsburg-Eckernförde Moritz Deutschmann.
Hauptanliegen des Abends waren die Wahlen eines neuen Kreisvorstandes, welche nach einer kurzen Begrüßung der Kreisvorsitzenden Gyde Jensen (21) und mehreren Grußworten beginnen konnten. Personale Verschiebungen und Neuerungen gab es einige – so wurde Michael Stötzler (20) aus Flintbek zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt, Alice Schmidt (20), Gyde Jensen (21) und Daniel Wallacher (19) übernehmen zukünftig die Stellvertreterposten und neuer Schatzmeister ist Jan Butenschön (32). Komplettiert wird der Vorstand mit Jan Arff (21) als Beisitzer.
Übergegangen wurde im Anschluss an einen gesundheitspolitischen Themenabend mit Christine Aschenberg-Dugnus, die in Berlin unter anderem für die Schwerpunktgebiete HIV/Aids, Sucht und Drogen und Organspende zuständig ist. Nach einer kurzen Einleitung zur allgemeinen bundespolitischen Lage der FDP, berichtete die Bundestagsabgeordnete aus der Gesundheitspolitik.
„Ich habe das Thema in drei Teile gespalten: was haben wir vorgefunden, wo stehen wir jetzt und wo wollen wir hin?“, so Christine Aschenberg-Dugnus (MdB).
Besonders deutlich wurde im Verlaufe des Vortrages, dass die Politik bezüglich der gesundheitlichen Versorgung „machtlos“ ist, sollte jeder Einzelne nicht auf seine Gesundheit achten und selbst Verantwortung für sein Befinden übernehmen. Nur so könnten die tatsächlich schwer kranken Menschen auf eine optimale Versorgung blicken und gleichzeitig könne der Bund Millionen sparen, um so das vorgefundene 9 Milliarden-Loch zu schließen.
„Genau dort wollen wir hin!“, so die Bundestagsabgeordnete.
Tja, und wo wollen die Jungen Liberalen RD-ECK hin? Obwohl die Einleitung natürlich etwas übertrieben ist, kann man die JuLis dennoch als Kämpfer bezeichnen. Kämpfer für die Freiheit. Kämpfer in kleiner Gruppe in einem großen Kreis.
Und die Frage stellt sich: Was ist besser – wenige Aktive oder viele Passive? Die JuLis tendieren stark zur ersten Variante. Aus diesem Grund wird es im kommenden Jahr wieder viele Aktionen und Veranstaltungen geben, die von genau dieser kleinen „Kämpfertruppe“ initiiert werden wird – alles im Sinne der Freiheit!


